Saxophon

SaxophonIn meiner langjährigen Unterrichtspraxis hat es sich bewährt, Wert auf eine fundierte Basis–Ausbildung zu legen: Eine gute Tonkontrolle und Notenkenntnisse sind Voraussetzung für alle späteren stilistischen Präferenzen des Schülers, im weiteren Verlauf des Unterrichtsprozesses kommt die zunehmende Vermittlung technischer Fertigkeiten hinzu.

Auch die Improvisation bekommt mehr Raum, hierbei geht es mir zunächst einmal – stilistisch unabhängig – um die Entwicklung melodischer Ideen und deren Umsetzung auf dem Instrument. Im Lauf der Zeit verkürzt sich der Weg „zwischen Hirn und Fingern“, das heißt, das, was man an innerer Vorstellung hat und – günstigenfalls – eigentlich singen würde, lässt sich mit Hilfe bestimmter Lernschritte unmittelbar auf dem Instrument ausdrücken. Das Instrument wird in diesem Verständnis quasi zu Verlängerung der Stimme.

Bei entsprechendem Interesse des Schülers geht der Weg weiter in Richtung Jazzimprovisation: Die melodische Sprache des Jazz in ihrer harmonischen sowie metrisch/rhythmischen Bezogenheit kann wie eine lebendige Fremdsprache erlernt werden.

Gerne beziehe ich die Vermittlung harmonischer Grundkenntnisse am Klavier mit ein, was ich ab einem gewissen Level für unabdinglich halte.

Eine große Rolle spielt in meinem Unterricht als Perspektive das Ensemblespiel: Das Saxophonensemble mit seiner klangvollen Besetzung von Sopran- bis Bariton bietet die Möglichkeit, unterschiedlichste Stilrichtungen in einer großen musikalische Bandbreite kennenzulernen – von Bearbeitungen aus Renaissance und Barock bis hin zu Jazzarrangements, Filmmusik u.v.a. mehr.

Die Ensembles „Sax-O-Phonix“ und „Saxo-Faxo“ existieren an der Kreismusikschule in Celle, ersteres für erwachsene, das zweite für jugendliche Schüler.

Bei alledem kommt der Schüler leider um die Erkenntnis nicht herum: „Üben nützt!“

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